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Michael Kornas

With a mix of various cultural influences, from Pfaffenhofen, through Munich to Krakow, where Michael Kornas studied at the Academy of Music and is now an integral part of the local jazz scene, he has found his very own sound between Bavarian beer and Polish dumplings. It can be assigned to the modern jazz category.
Together with award-winning and well known musicians from the Polish jazz scene, the Michael Kornas Quartet was created. The focus here is on empathy for music. Different musical concepts, memorable melodies, as well as new timbres merge into each other forming an authentic work that will leave the listener touched and inspired. Michael Kornas is the winner of the ''Transatlantyk Instant Composition'' 2020 contest and currently lives and works in Berlin.
Auf dem Weg von Pfaffenhofen nach München und anschließend nach Polen, wo Michael Kornas an der Krakauer Musikhochschule studierte und dort mittlerweile ein fester Bestandteil der örtlichen Jazzszene ist, hat er zwischen Leberkäs und Piroggen seinen ganz eigenen Sound gefunden.
Gegensätzlich zu seinem speziellen Sinn für Humor findet er immer tiefgreifende Emotionen in seinem kompositorischen Prozess und bringt diese zum Klingen, was er nun auch in seinem neuesten Projekt, dem „Michael Kornas Quartett“ zeigt, welches man der Kategorie „Modern Jazz“ zuordnen kann.

Dieses Quartett besteht aus hervorragenden und bekannten Musikern der polnischen Jazzszene wie Marcin Konieczkowicz am Saxophon, Alan Wykpisz am Kontrabass und Maksymilian Olszewski am Schlagzeug. Ende März 2023 erscheint ihr Debütalbum "Apatheia".
Im Vordergrund dieses Quartetts steht die Empathie zur Musik. Verschiedene musikalische Konzepte, eingängige Melodien und neue Klangfarben verschmelzen zu einem authentischen Werk, das den Hörer berühren und begeistern soll. Durch ihre kollektive Improvisation, den gemeinsamen Dialog auf der Bühne, die Reaktion auf die kreativen Ideen des anderen schafft das Quartett einzigartige Momente, die jegliche Stilrichtungen durchbrechen.

Michael Kornas ist Preisträger des “Transatlantyk Instant Composition” 2020 Wettbewerbs. Aktuell lebt und arbeitet er in Berlin.

RELEASES

Apatheia

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Lineup

Michael Kornas - Piano, Compositions
Marcin Konieczkowicz - Alto Saxophone
Alan Wykpisz - Double Bass
Maksymilian Olszewski - Drums

Details

Catalogue Number

UTR 5085

Recording Engineer

Mixing Engineer

Ignacy Gruszecki

Mastering Engineer

Ignacy Gruszecki

Album Duration

Genre

Jazz

Release Date

30.03.2023

Description

On the second album "Apatheia" by pianist and composer Michael Kornas, you accompany his quartet on a captivating and multi-layered journey through modern jazz. Various tones and styles are brought together to create an authentic work that reaches and touches the listener.

The quartet consists of well-known and multiple award-winning musicians from the Polish jazz scene, such as Marcin Konieczkowicz on the alto saxophone, Alan Wykpisz on double bass, and Maksymilian Olszewski on drums, and impressively showcases the multifaceted compositions of Michael Kornas. The band describes the term "Apatheia," which comes from Greek philosophy, as an expression of inner balance and disciplined control over emotions.

Overall, "Apatheia" is a remarkable album that will appeal to jazz enthusiasts and fans of experimental music alike.
On the second album "Apatheia" by pianist and composer Michael Kornas, you accompany his quartet on a captivating and multi-layered journey through modern jazz. Various tones and styles are brought together to create an authentic work that reaches and touches the listener.

The quartet consists of well-known and multiple award-winning musicians from the Polish jazz scene, such as Marcin Konieczkowicz on the alto saxophone, Alan Wykpisz on double bass, and Maksymilian Olszewski on drums, and impressively showcases the multifaceted compositions of Michael Kornas.

Recorded at the renowned "Monochrom" studio, the album contains 10 tracks and starts with "Smoggy Dab," a duo between piano and saxophone that sets the tone and takes the listener on an intriguing journey with a catchy melody into a mysterious world. "Yearning" provides an example of energetic modern jazz, which leads into its counterpart, the title track "Apatheia," after impressive solos. "Apatheia" touches on the melody of "Yearning," but is played in a minimalist, meditative way. "Jazz oder stirb," which can be seen as a protest song, features an unleashed melody that rises above a transcendent bass line, followed by "Sometimes it's not easy," which even hard bop enthusiasts will enjoy. "No beauty without strangeness" and the longer drum solo ("Outro") highlight the idea that beauty only exists in contrasts. The album ends with the ballad "Evia," in which the space between the music is an important part of the piece, and the faster-paced number "Yo," before concluding with "I'm over you," which recalls a classic jazz standard and will appeal to mainstream jazz audiences with its catchy melody.

The band describes the term "Apatheia," which comes from Greek philosophy, as an expression of inner balance and disciplined control over emotions. Furthermore, Michael Kornas wants to question on his album whether every musical performance represents a control over certain emotions or an inner life, and whether one can break free from this control.

Overall, "Apatheia" is a remarkable album that will appeal to jazz enthusiasts and fans of experimental music alike.
Auf dem zweiten Album “Apatheia” des Pianisten und Komponisten Michael Kornas begleitet man sein Quartet auf einer fesselnden und vielschichtigen Reise durch den Modern Jazz. Verschiedenste Klangfarben und Stilrichtungen werden miteinander in Verbindung gebracht und schaffen ein authentisches Werk, welches den Zuhörer erreicht und berührt.

Das Quartet bestehend aus bekannten und mehrfach ausgezeichneten Musikern der polnischen Jazzszene wie Marcin Konieczkowicz am Altsaxophon, Alan Wykpisz am Kontrabass und Maksymilian Olszewski am Schlagzeug zeigt eindrucksvoll wie facettenreich die Kompositionen Michael Kornas´ sind. Die Band beschreibt den Begriff “Apatheia”, welcher aus der griechischen Philosophie stammt, hier als Ausdruck eines inneren Gleichgewichts und einer disziplinierten Kontrolle über Emotionen.

Insgesamt ist “Apatheia” ein bemerkenswertes Album, das Jazz-Liebhaber und Fans von experimenteller Musik gleichermaßen ansprechen wird.
Auf dem zweiten Album “Apatheia” des Pianisten und Komponisten Michael Kornas begleitet man sein Quartet auf einer fesselnden und vielschichtigen Reise durch den Modern Jazz. Verschiedenste Klangfarben und Stilrichtungen werden miteinander in Verbindung gebracht und schaffen ein authentisches Werk, welches den Zuhörer erreicht und berührt.

Das Quartet bestehend aus bekannten und mehrfach ausgezeichneten Musikern der polnischen Jazzszene wie Marcin Konieczkowicz am Altsaxophon, Alan Wykpisz am Kontrabass und Maksymilian Olszewski am Schlagzeug zeigt eindrucksvoll wie facettenreich die Kompositionen Michael Kornas´ sind.

Aufgenommen im renommierten “Monochrom” Studio, beinhaltet das Album 10 Stücke und startet mit “Smoggy Dab”, einem Duo zwischen Piano und Saxophon, welches den Zuhörer einstimmt und mit einer eingängige Melodie in eine geheimnisvolle Welt entführt. “Yearning” zeigt uns ein Beispiel von energischem, modernen Jazz, welcher nach eindrucksvollen Solos in sein Gegenstück den Titelsong “Apatheia” ausläuft. “Apatheia” tangiert zwar die Melodie von Yearning, wird aber auf auf eine minimalistisch, mediative Weise komplett frei gespielt. “Jazz oder stirb”, welcher als Protestsong angesehen werden kann und dessen entfesselte Melodie sich über eine transzendente Basslinie erhebt, wird gefolgt von “Sometimes it´s not easy” bei dem auch Hard bop Liebhaber gefallen finden können. “No beauty without strangeness” und das längere Solo (“Outro”) des Schlagzeugers, zeigt vor allem das Schönheit nur in Kontrasten bestehen bleibt. Gefolgt von der Ballade “Evia”, in der der Raum zwischen der Musik wichtiger Bestandteil des Stückes ist und der schnelleren Nummer “Yo” endet das Album mit “I´m over you”, welches an einen klassischen Jazzstandard erinnert und mit seiner eingängigen Melodie durchaus Anklang beim Mainstream Jazzpublikum findet.

Die Band beschreibt den Begriff “Apatheia”, welcher aus der griechischen Philosophie stammt, hier als Ausdruck eines inneren Gleichgewichts und einer disziplinierten Kontrolle über Emotionen. Ferner will Michael Kornas auf seinem Album hinterfragen, ob nicht jede musikalische Wiedergabe eine Kontrolle über gewisse Emotionen oder ein Innenleben darstellt und ob man aus dieser Kontrolle auch ausbrechen kann.

Insgesamt ist “Apatheia” ein bemerkenswertes Album, das Jazz-Liebhaber und Fans von experimenteller Musik gleichermaßen ansprechen wird.

VIDEOS

Live

Past

2023

13
Juli
2023
12
Juli
2023
13
Apr
2023

Michael Kornas

Harris Piano Jazz Bar Krakow (PL)
08
Apr
2023