NANCELOT
“NANCELOT” around Swiss jazz flutist Nancy J. Meier enchants its audience with great joy of playing. The five musicians skillfully refine Meier’s compositions with sophisticated interplay.
NANCELOT has the ambition to create something new. The unique, specially composed repertoire is reflected in the performance. Composer Meier is only too happy to twist musical desires and meanders refreshingly agilely with her fellow musicians through raucous note mazes. There is no hierarchy, all voices are equally important. The instrumentation of four identical flutes is thoughtful, challenging, and more versatile than first glance might suggest. Four personalities became an apparatus developed over the last three years and now matured in excellence. They have worked on how to present her complex music in all its vividness as playful poems.
Writing new music is essential for Nancy Meier. Music that is accessible and inspires people across culture and generations. To strive for excellence in their profession as artists and to advance the national and international music scene is a self-image for the band.
The current program of NANCELOT is called "Thoughts Of Plants", comprises five movements and is around 50 to 60 minutes long. It sets to music the love story of two specific living room plants as well as four other plants with certain outstanding habits. The music is also an analogy to climate change, its consequences and the climate policy discussions about possible solutions for the preservation of the planet. Musically, this means a rare dramaturgy, telling a story, creating arcs of tension with highs and lows. In doing so, the quartet not only plays written-out music, but dares to fearlessly venture into improvisational depths. The four flutists thus bring a concept to the stage that builds bridges from classical music to jazz.
The idea for a collaboration like this, was born from the start of composing for the flute quartet in late 2020. At first, however, Nancy focused on composing and rehearsed with the flute quartet for a good 2 years before expanding the ensemble. For the final line-up, Meier has brought on board Berlin-based drummer and German Jazz Prize Winner Tilo Weber. He makes rhythms become even wilder and more colorful. The band impressively evolves into a strangely graceful mesh of glee and thrill. What you are going to hear is pure creativity and will most probably stick in your mind for a pretty long time.
NANCELOT has the ambition to create something new. The unique, specially composed repertoire is reflected in the performance. Composer Meier is only too happy to twist musical desires and meanders refreshingly agilely with her fellow musicians through raucous note mazes. There is no hierarchy, all voices are equally important. The instrumentation of four identical flutes is thoughtful, challenging, and more versatile than first glance might suggest. Four personalities became an apparatus developed over the last three years and now matured in excellence. They have worked on how to present her complex music in all its vividness as playful poems.
Writing new music is essential for Nancy Meier. Music that is accessible and inspires people across culture and generations. To strive for excellence in their profession as artists and to advance the national and international music scene is a self-image for the band.
The current program of NANCELOT is called "Thoughts Of Plants", comprises five movements and is around 50 to 60 minutes long. It sets to music the love story of two specific living room plants as well as four other plants with certain outstanding habits. The music is also an analogy to climate change, its consequences and the climate policy discussions about possible solutions for the preservation of the planet. Musically, this means a rare dramaturgy, telling a story, creating arcs of tension with highs and lows. In doing so, the quartet not only plays written-out music, but dares to fearlessly venture into improvisational depths. The four flutists thus bring a concept to the stage that builds bridges from classical music to jazz.
The idea for a collaboration like this, was born from the start of composing for the flute quartet in late 2020. At first, however, Nancy focused on composing and rehearsed with the flute quartet for a good 2 years before expanding the ensemble. For the final line-up, Meier has brought on board Berlin-based drummer and German Jazz Prize Winner Tilo Weber. He makes rhythms become even wilder and more colorful. The band impressively evolves into a strangely graceful mesh of glee and thrill. What you are going to hear is pure creativity and will most probably stick in your mind for a pretty long time.
NANCELOT rund um die Schweizer Jazzflötistin Nancy J. Meier verzaubert ihr Publikum mit grosser Spielfreude. Die Band veredelt gekonnt Nancys Kompositionen mit ausgefuchstem Zusammenspiel. Sie verstehen es, komplexe Musik als verspielte Gedichte zu präsentieren.
NANCELOT hat den Anspruch, etwas Neues zu schaffen. Nur zu gerne verdreht Komponistin Meier musikalische Wünsche und schlängelt sich erfrischend wendig durch rabiate Notenlabyrinthe. Was schnell auffällt: Es existiert keine Hierarchie, alle Stimmen sind gleichberechtigt und gleich wichtig.
Die Grundbesetzung von vier gleichen Querflöten ist wohlüberlegt, herausfordernd und vielseitiger als der erste Blick vermuten lässt. Vier Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Prägungen werden zu einer Apparatur, die über die letzten drei Jahre entwickelt wurde und langsam in Exzellenz ausgereift ist. Der klassische Klang der Querflöte vermischt sich mit Meiers Musik, die aber irgendwie nicht so richtig klassisch sein will. Was dabei entsteht, ist ein fantasievolles Extrakt aus verwinkelten Harmonien und Stimmen, die wundersame Geschichten erzählen.
Die Idee, ein Flötenquartett mit Schlagzeug zu kombinieren, entstand als Nancy Ende 2020 begann, das erste Stück zu komponieren. Jedoch probte sie erst gut 2 Jahre lang mit dem Flötenquartett, bevor sie das Ensemble erweiterte. Für die endgültige Besetzung hat Nancy den in Berlin lebenden Schlagzeuger und deutschen Jazzpreisträger Tilo Weber an Bord geholt. Er lässt mit seiner verspielten Leichtigkeit am Schlagzeug die Musik noch wilder und farbiger werden. Die Band bringt so ein Konzept auf die Bühne, das Brücken von Klassik zu Jazz schlägt. Es wird nachhaltig geprobt, um die maßgeschneiderte Musik dem Publikum auf bestmögliche Art zu präsentieren. Musik, die nahbar ist und Menschen inspiriert. Exzellenz im Beruf als Künstler*innen anzustreben und die nationale und internationale Musikszene voranzutreiben, ist für die Band ein Selbstverständnis.
Das aktuelle Programm heisst „Thoughts Of Plants“ und umfasst fünf Sätze. Es vertont das Verliebtsein, Pläne, Wünsche und gewisse herausragende Angewohnheiten von Nancy’s Wohnzimmerpflanzen. Musikalisch bedeutet das eine seltene Dramaturgie, eine Geschichte zu erzählen, Spannungsbögen mit Höhen und Tiefen zu kreieren. Dabei spielt das Quintett nicht nur ausgeschriebene Musik, sondern traut sich, unerschrocken in improvisatorische Tiefen vorzudringen. Die vier Flötistinnen mit dem Schlagzeuger bringen so ein Konzept auf die Bühne, das Brücken von klassischer Musik zum Jazz schlägt. Die Band entpuppt sich auf eindrucksvolle Weise als ein seltsam anmutiges Geflecht aus Fröhlichkeit und Nervenkitzel.
NANCELOT hat den Anspruch, etwas Neues zu schaffen. Nur zu gerne verdreht Komponistin Meier musikalische Wünsche und schlängelt sich erfrischend wendig durch rabiate Notenlabyrinthe. Was schnell auffällt: Es existiert keine Hierarchie, alle Stimmen sind gleichberechtigt und gleich wichtig.
Die Grundbesetzung von vier gleichen Querflöten ist wohlüberlegt, herausfordernd und vielseitiger als der erste Blick vermuten lässt. Vier Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Prägungen werden zu einer Apparatur, die über die letzten drei Jahre entwickelt wurde und langsam in Exzellenz ausgereift ist. Der klassische Klang der Querflöte vermischt sich mit Meiers Musik, die aber irgendwie nicht so richtig klassisch sein will. Was dabei entsteht, ist ein fantasievolles Extrakt aus verwinkelten Harmonien und Stimmen, die wundersame Geschichten erzählen.
Die Idee, ein Flötenquartett mit Schlagzeug zu kombinieren, entstand als Nancy Ende 2020 begann, das erste Stück zu komponieren. Jedoch probte sie erst gut 2 Jahre lang mit dem Flötenquartett, bevor sie das Ensemble erweiterte. Für die endgültige Besetzung hat Nancy den in Berlin lebenden Schlagzeuger und deutschen Jazzpreisträger Tilo Weber an Bord geholt. Er lässt mit seiner verspielten Leichtigkeit am Schlagzeug die Musik noch wilder und farbiger werden. Die Band bringt so ein Konzept auf die Bühne, das Brücken von Klassik zu Jazz schlägt. Es wird nachhaltig geprobt, um die maßgeschneiderte Musik dem Publikum auf bestmögliche Art zu präsentieren. Musik, die nahbar ist und Menschen inspiriert. Exzellenz im Beruf als Künstler*innen anzustreben und die nationale und internationale Musikszene voranzutreiben, ist für die Band ein Selbstverständnis.
Das aktuelle Programm heisst „Thoughts Of Plants“ und umfasst fünf Sätze. Es vertont das Verliebtsein, Pläne, Wünsche und gewisse herausragende Angewohnheiten von Nancy’s Wohnzimmerpflanzen. Musikalisch bedeutet das eine seltene Dramaturgie, eine Geschichte zu erzählen, Spannungsbögen mit Höhen und Tiefen zu kreieren. Dabei spielt das Quintett nicht nur ausgeschriebene Musik, sondern traut sich, unerschrocken in improvisatorische Tiefen vorzudringen. Die vier Flötistinnen mit dem Schlagzeuger bringen so ein Konzept auf die Bühne, das Brücken von klassischer Musik zum Jazz schlägt. Die Band entpuppt sich auf eindrucksvolle Weise als ein seltsam anmutiges Geflecht aus Fröhlichkeit und Nervenkitzel.
RELEASES
Lineup
Nancy J. Meier - fl, comp
Camille Quinton - fl
Eline Gros - fl
Anett Kallai - fl
Tilo Weber - dr
Camille Quinton - fl
Eline Gros - fl
Anett Kallai - fl
Tilo Weber - dr
Details
Catalogue Number
UTR 5163
Recording Engineer
Mixing Engineer
Martin Ruch
Jeremy Nothman
Mastering Engineer
Martin Ruch
Album Duration
Genre
Jazz
Release Date
04.04.2024
Description
Nancy Meier’s Nancelot
Wie ein Tanz von einem anderen Stern
Hoch präzise und ungemein verspielt: Mit der Formation Nancelot bricht Flötistin Nancy Meier zu neuen Ufern auf und eröffnet dem Jazz völlig neue Perspektiven. Dafür nutzt sie eine bislang ungehörte Besetzung: Vier Querflöten und ein Schlagzeug. Das Resultat auf ihrem gleichnamigen Debütalbum klingt wie ein Tanz von einem anderen Stern.
Wie ein Tanz von einem anderen Stern
Hoch präzise und ungemein verspielt: Mit der Formation Nancelot bricht Flötistin Nancy Meier zu neuen Ufern auf und eröffnet dem Jazz völlig neue Perspektiven. Dafür nutzt sie eine bislang ungehörte Besetzung: Vier Querflöten und ein Schlagzeug. Das Resultat auf ihrem gleichnamigen Debütalbum klingt wie ein Tanz von einem anderen Stern.
Nancy Meier’s Nancelot
Wie ein Tanz von einem anderen Stern
Hoch präzise und ungemein verspielt: Mit der Formation Nancelot bricht Flötistin Nancy Meier zu neuen Ufern auf und eröffnet dem Jazz völlig neue Perspektiven. Dafür nutzt sie eine bislang ungehörte Besetzung: Vier Querflöten und ein Schlagzeug. Das Resultat auf ihrem gleichnamigen Debütalbum klingt wie ein Tanz von einem anderen Stern.
Musik kann grossartige Geschichten erzählen, gerade weil ihr die verbale Sprache fehlt. Musik eröffnet Räume und lädt zum Lustwandeln ein. Als klangliches Labyrinth lockt sie die Hörerin, den Hörer immer tiefer hinein, lässt sich Geheimnisvolles entlocken und wartet auch nach mehrmaligem Hören mit überraschenden Einzelheiten auf. «Nancelot», das erste Album der gleichnamigen Band von Jazzflötistin Nancy Meier tut genau dies. Zum einen gelingt dies der Schweizerin mit Wahlheimat Berlin, weil sie sich für ihre Band eine aussergewöhnliche Besetzung ausgedacht hat: Vier Querflöten und ein Schlagzeug – so etwas gab es zuvor noch nie. Zum anderen liegt darin eine kompositorische Herausforderung, für vier identische Instrumente eine Sprache zu entwickeln und diese dann zusätzlich mit einem Schlagzeug zu paaren.
«Nancelot» ist eine fünfteilige Suite, die von der ersten Sekunde an verzaubert. Mit grosser Gestik intonierte impressionistische Flächen werden nach Lust und Laune mal ironisch, mal artistisch gebrochen. Swingende Sequenzen gesellen sich mit dem Einsatz des Schlagzeugs hinzu – aus Strenge wird Lust, Fabuliererei verwandelt sich in Suspense und die verwinkelten Details der Kompositionen funkeln wie freigelegte Edelsteine. Das ist hochkomplexer und doch durch und durch verspielter Jazz. Nancelot ignoriert dabei stilistische Grenzen und flirtet sowohl mit Debussy und Ravel wie auch mit treibenden Grooves.
Die Idee zu einem Flötenquartett kam Nancy Meier während der Pandemie. Als Inspiration für die Geschichten, die sie musikalisch erzählt, dienten Meier ihre Zimmerpflanzen: «Cindy and Phueluep», «Brian», «Gudrun», «Aiko» und «Leopold» heissen dementsprechend die einzelnen Sätze. Ob die Pflanzen tatsächlich derart schillernd klingende Biografien besitzen, bleibt Meiers Geheimnis. Um die dichten, filigran verwobenen und bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten Kompositionen adäquat umzusetzen, bedurfte es auf jeden Fall drei weiteren, höchst qualifizierten Flötistinnen. Während Meier bereits früh in der Kirchenmusik Zugang zu improvisatorischen Elementen fand, die sie später mit einem Masterstudium an der Hochschule der Künste Bern in Jazz and Contemporary Music veredelte, fand sie mit Eline Gros, Camille Quinton und Anett Kállai drei klassisch geschulte Musikerinnen.
Nancelots Musik verlangt nach höchster Präzision, gerade auch, weil Meier in die komplexen Strukturen Freiräume eingebaut hat, um durch Improvisation die Lebendigkeit der Musik zu unterstreichen. Erst nach zwei intensiven Jahren Probe stiess als fünfter Musiker Tilo Weber hinzu. Der Schlagzeuger und Preisträger des Deutschen Jazzpreises ist bekannt als sensibler Mitgestalter und dementsprechend die kongeniale Ergänzung für dieses filigrane Gebilde. Nach Jahren harter Arbeit ist Nancelot nun endlich flügge: In Form des ersten Albums, aber auch als klingendes Wunderwerk auf den Bühnen dieser Welt.
Wie ein Tanz von einem anderen Stern
Hoch präzise und ungemein verspielt: Mit der Formation Nancelot bricht Flötistin Nancy Meier zu neuen Ufern auf und eröffnet dem Jazz völlig neue Perspektiven. Dafür nutzt sie eine bislang ungehörte Besetzung: Vier Querflöten und ein Schlagzeug. Das Resultat auf ihrem gleichnamigen Debütalbum klingt wie ein Tanz von einem anderen Stern.
Musik kann grossartige Geschichten erzählen, gerade weil ihr die verbale Sprache fehlt. Musik eröffnet Räume und lädt zum Lustwandeln ein. Als klangliches Labyrinth lockt sie die Hörerin, den Hörer immer tiefer hinein, lässt sich Geheimnisvolles entlocken und wartet auch nach mehrmaligem Hören mit überraschenden Einzelheiten auf. «Nancelot», das erste Album der gleichnamigen Band von Jazzflötistin Nancy Meier tut genau dies. Zum einen gelingt dies der Schweizerin mit Wahlheimat Berlin, weil sie sich für ihre Band eine aussergewöhnliche Besetzung ausgedacht hat: Vier Querflöten und ein Schlagzeug – so etwas gab es zuvor noch nie. Zum anderen liegt darin eine kompositorische Herausforderung, für vier identische Instrumente eine Sprache zu entwickeln und diese dann zusätzlich mit einem Schlagzeug zu paaren.
«Nancelot» ist eine fünfteilige Suite, die von der ersten Sekunde an verzaubert. Mit grosser Gestik intonierte impressionistische Flächen werden nach Lust und Laune mal ironisch, mal artistisch gebrochen. Swingende Sequenzen gesellen sich mit dem Einsatz des Schlagzeugs hinzu – aus Strenge wird Lust, Fabuliererei verwandelt sich in Suspense und die verwinkelten Details der Kompositionen funkeln wie freigelegte Edelsteine. Das ist hochkomplexer und doch durch und durch verspielter Jazz. Nancelot ignoriert dabei stilistische Grenzen und flirtet sowohl mit Debussy und Ravel wie auch mit treibenden Grooves.
Die Idee zu einem Flötenquartett kam Nancy Meier während der Pandemie. Als Inspiration für die Geschichten, die sie musikalisch erzählt, dienten Meier ihre Zimmerpflanzen: «Cindy and Phueluep», «Brian», «Gudrun», «Aiko» und «Leopold» heissen dementsprechend die einzelnen Sätze. Ob die Pflanzen tatsächlich derart schillernd klingende Biografien besitzen, bleibt Meiers Geheimnis. Um die dichten, filigran verwobenen und bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten Kompositionen adäquat umzusetzen, bedurfte es auf jeden Fall drei weiteren, höchst qualifizierten Flötistinnen. Während Meier bereits früh in der Kirchenmusik Zugang zu improvisatorischen Elementen fand, die sie später mit einem Masterstudium an der Hochschule der Künste Bern in Jazz and Contemporary Music veredelte, fand sie mit Eline Gros, Camille Quinton und Anett Kállai drei klassisch geschulte Musikerinnen.
Nancelots Musik verlangt nach höchster Präzision, gerade auch, weil Meier in die komplexen Strukturen Freiräume eingebaut hat, um durch Improvisation die Lebendigkeit der Musik zu unterstreichen. Erst nach zwei intensiven Jahren Probe stiess als fünfter Musiker Tilo Weber hinzu. Der Schlagzeuger und Preisträger des Deutschen Jazzpreises ist bekannt als sensibler Mitgestalter und dementsprechend die kongeniale Ergänzung für dieses filigrane Gebilde. Nach Jahren harter Arbeit ist Nancelot nun endlich flügge: In Form des ersten Albums, aber auch als klingendes Wunderwerk auf den Bühnen dieser Welt.