PETER A. SCHMID
Seit über 40 Jahren musikalisch tätig in verschiedenen Gruppen, die die Grenzen zwischen Jazz, improvisierter Musik und moderner Klassik ausloten. In (fast) allen Formation werden eigene Kompositionen und Konzepte mit viel Raum für strukturierte oder freie Improvisation verwendet. Eine Verschmelzung von komponierten und improvisierten Teilen ist ein zentrales Anliegen.
In den letzten Jahrzehnten haben sich Duos und Trios zu Lieblingsformationen entwickelt. Sie ermöglichen eine sehr direkte und persönliche Kommunikation zwischen zwei oder drei unabhängigen Musikern, und darüber hinaus bedeutet dies in der Regel, dass eine regelmäßige Zusammenarbeit nicht allzu viele organisatorische Probleme aufwirft...
Ein wichtiges musikalisches Betätigungsfeld ist Musik in besonderen architektonischen und akustischen Räumen. In einer leeren Wasserzisterne in Zürich fanden Konzerte und Aufnahmen statt (mit Vollmond, September Winds und im Duo mit Evan Parker und Matthias Ziegler). 2002 und 2004 Konzerte mit September Winds in den Thermen von Vals sowie in Kirchen und Museen. 2003 Duo-Konzert mit Evan Parker in den Yerebatan-Zisternen in Istanbul.
"Ich bin sehr fasziniert von den tiefen Blasinstrumenten. Neben Bassklarinette, Baritonsaxophon, Bassaxophon und Bassflöte spiele ich oft Kontrabassflöte (gebaut von Ewa Kingma), Kontrabassklarinette und Tubax in Eb und B (neu konstruierte Kontrabass- und Subkontrabass-Saxophone von B.Eppelsheim). Die meisten dieser Instrumente sind zu hören auf meiner Solo-CD "Windscapes" (2003), auf einer Meisterklassen-CD für das Saxophon-Journal (Oktober 2005), auf meiner 2-CD "waterloo(p), saitenwind & other soundclips" (2011), auf denen auch Kompositionen enthalten sind, die mit Overdubs aufgenommen wurden. Im Jahr 2020 ist die CD "Contrabassics" erschienen, auf der ich nur die tiefsten Holzblasinstrumente in Duos und Trios spiele".
"In den letzten Jahrzehnten bin ich als Naturwissenschaftler mit großem Interesse an der Fotografie viel gereist. All diese Bilder und visuellen Eindrücke hatten und haben einen starken Einfluss auf meine Musik und umgekehrt. Das Projekt "Soundclips" (mit der Musik aus der 2-CD "waterloo(p), saitenwind & other soundclips") ist daher eine logische Konsequenz dieser Leidenschaften und bringt neue (und einige ältere) Kompositionen mit entsprechenden Fotoserien zusammen".
In seinem anderen Beruf als Arzt mit Spezialisierung auf Gastroenterologie & Hepatologie arbeitet er in der Gemeinschaftspraxis für Magen-, Darm- und Lebererkrankungen in Feldmeilen (bei Zürich).
RELEASES
Lineup
Jerry Rojas - Gitarre
Pit Gutmann - Schlagzeug
Details
Catalogue Number
Recording Engineer
Mixing Engineer
Mastering Engineer
Album Duration
Genre
Jazz
Release Date
04.05.2023
Description
Lineup
Andy Schneider - Altsaxophon, Flöte
Martin Brügger - Kontrabass
Urs Schnell - Flöte, Bassflöte
Toni Birrer - Horn, Alphorn, Tuba
Manuel Hebeisen - Oboe, English Horn
Peter A. Schmid - Saxophone, Bassklarinette, Altflöte
Manuel Oertli - Tenorsaxophone, Perkussion
Beat Unternährer - Posaune
Hans Anliker - Posaune
Peter Böhringer - Trompete
Florian Nussbaumer - Trompete, Flügelhorn
Judith von Tessin - Violoncello
Details
Catalogue Number
Recording Engineer
Mixing Engineer
Mastering Engineer
Album Duration
Genre
Jazz
Release Date
20.01.2026
Lineup
Peter A. Schmid - Saxophon, Bassklarinette
Hans Anliker - Posaune
Peter Böhringer - Trompete
Dani Schaffner - Schlagzeug
Werner Broger - Bass
Details
Catalogue Number
Recording Engineer
Mixing Engineer
Mastering Engineer
Album Duration
Genre
Jazz
Release Date
20.01.2026
Description
Lineup
Félix Stüssi: Klavier
Details
Catalogue Number
Recording Engineer
Mixing Engineer
Mastering Engineer
Album Duration
Genre
Jazz
Release Date
20.01.2026
Description
Lineup
Peter A. Schmid - Saxophon, Bassklarinette
Dani Schaffner - Schlagzeug
Werner Broger - Bass
Details
Catalogue Number
Recording Engineer
Mixing Engineer
Mastering Engineer
Album Duration
Genre
Jazz
Release Date
20.01.2026
Description
Neu dabei sind seit Januar 1985:
Peter Schmid als zweiter Saxophonist und Bassklarinettist, der mit seiner komplexen Spielweise für Kontrast und Spannung sorgt. Der Bassist Werner Broger, unauffällig fast, aber mit spielerischer Kompetenz auf seinem Instrument, sorgt, zusammen mit Dani, für den harmonisch-rhythmischen ‘Teppich’. Das Quartett erarbeitet seine Musik in der Regel gemeinsam, im Kollektiv. Das Thema hat lediglich die Bedeutung eines Rahmens oder einer Art Leitfaden. Wie die Musikergeneration, die in den 40er Jahren den Jazz erneuert hatte, ihre Erfahrungen und Belastungen von Swing und Dixieland mitbrachten, so bringen die Musiker, die heute auf der Bühne stehen, ihre Free-Jazz-Kenntnisse in ihre Musik mit ein. Das ist auch bei Q4 so und die Übergänge vom Tonalen ins Atonale sind fliessend. Für den Aufbau ihrer Stücke bedienen sich die vier Musiker nicht des traditionellen Schemas ‘Thema/Solo/Thema’, sie versuchen sich auch hier von Vorbildern freizuspielen, um neue Spannungselemente in ihre Musik einfliessen zu lassen.
Das musikalische Spektrum reicht von Sonny Rollins über John Coltrane bis zu Dimitri Schostakowitsch, vor allem aber werden eigene Kompositionen vorgestellt. Das Titelstück DIE HINRICHTUNG DES STEPAN RASIN wurde nach Motiven der Orchester-Kantate von Dimitri Schostakowitsch gestaltet und erzählt die Geschichte der Gefangennahme und Enthauptung des zarenfeindlichen Bauernführers Stepan ‘Stjenka’ Rasin aus dem Jahre 1671. Die Suite AMUN-RE (einer der Hauptgötter der alten Ägypter) verarbeitet ägyptische Impressionen und Klangbilder aus einem Land mit einer beeindruckenden Vergangenheit. Der Bezug zwischen Malerei und Musik, das Beschreiben von Bildern mit musikalischen Mitteln, hat eine lange Vergangenheit: von Mussorgskys BILDER EINER AUSSTELLUNG über sinfonische Dichtungen, wie etwa Smetanas MEIN VATERLAND oder Rachmaninovs TOTENINSEL bis hin zu Ellingtons Tongemälde BLACK, BROWN AND BEIGE (über das Leben der Schwarzen in den USA).
Etwas von dieser tonmalenden Tradition ist, so meine ich, auch in der Musik der Q4 u hören. Der dritte Teil von Mathias deutet den Bezug zur Malerei direkt an: ILAD RODAVLAS ist der Name Salvador Dali, rückwärts gelesen. Ein weiteres musikalisches ‘Gemälde’ ist die Komposition POLARNACHT von Peter Schmid. Basierend auf der Ganztonleiter, beschreibt sie eine kühle Stimmung; ein Bild, das mit kaltem Blau gemalt werden müsste.
Harald Hollenstein
Lineup
Peter A. Schmid - Bass-/ A-Klarinette
Details
Catalogue Number
Recording Engineer
Mixing Engineer
Mastering Engineer
Album Duration
Genre
Jazz
Release Date
20.01.2026
Description
Auch der Tieftonbläser Peter A.Schmid ist seit Jahren fotografisch tätig und bevorzugt dabei ebenfalls das quadratische Format. Beide Musiker verbindet eine unterdessen über zwanzigjährige Zusammenarbeit. In diesem Projekt wurden Musik und Bilder nicht im Sinne einer Vertonung zusammen gebracht, sondern als Ausschnitte paralleler und sich gegenseitig beeinflussender künstlerischer Arbeitsweisen.
Die limitierte Edition beinhaltet 40x40 ́ Duos, die in 2015 in Berlin entstanden sind, und 4+4 fotografische bzw. bildnerische Arbeiten. Forbidden Territory sind Fotoarbeiten im Format 40x40 über ein Grundstück in Ungarn, die Reinhard Gagel übermalt und verfremdet hat. Unterwasser Oberflächlichkeiten ist eine quadratische Bilderserie mit Nahaufnahmen von Unterwasserlebewesen, die Peter Schmid in tropischen Gewässern rund um die Erde abgelichtet hat.
Lineup
Philipp Zehnder - Perkussion, Toys, Elektronics
Details
Catalogue Number
Recording Engineer
Mixing Engineer
Mastering Engineer
Album Duration
Genre
Jazz
Release Date
20.01.2026
Description
Lineup
Roger Girod - Klavier (3, 4, 7, 10)
Matthias Ziegler - Bassflöte, Kontrabassflöte (2, 5, 6, 8, 9, 11)
Nils Wogram - Posaune (1, 5, 6, 8, 9, 12, 13)
Dominique Girod - Kontrabass (4, 7)
Details
Catalogue Number
Recording Engineer
Mixing Engineer
Mastering Engineer
Album Duration
Genre
Jazz
Release Date
20.01.2026
Description
Seit Jahrzehnten faszinieren mich die tiefsten Holzblasinstrumente.Durch die Neuentwicklung von Tiefton-Saxofonen (und Kontrabassklarinette) durch den genialen deutschen Instrumentenbauer Benedikt Eppelsheim stehen nun endlich gut spielbare Tieftöner zur Verfügung. Es eröffnen sich viele neue musikalische Möglichkeiten, der Tieftonbereich wird neu ausgelotet...
CONTRABASSICS ist diesbezüglich ein Zwischenbericht. In Duos und Trios mit teils langjährigen Weggefährten und Freunden spiele ich ausschliesslich auf Kontrabassblasinstrumenten sowie der neuesten Eppelsheim’schen Entwicklung, dem C-Bassax.