unit records
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Simon Bremen Quartett

The Simon Bremen Quartet plays original pieces and arrangements. These reflect the search for and the deep exploration of a wide variety of inspirational sources in a similar way as the improvisations which focus on a feel for melody and dynamics. Instead of claiming to be able to constantly open up new musical territory in the face of an already infinite variety of existing music, the four musicians courageously navigate within the vast space of the constantly expanding musical tradition as a classical jazz line-up. Lyrical melodies meet modern harmonies, driving grooves stand on equal footing with free playing spaces. The four young musicians shape the resulting fields of tension with their personal musical languages into a lively, yet always transparent band sound.

During the last two years, the quartet has been gaining more and more attention by playing mainly in Germany, but also in Romania where it was supported by Initiative Musik. Two semesters abroad in Helsinki inspired bandleader Simon Bremen to record the debut album ”Reflections On Predictability“ with his band there in February 2022 which it now releases on Unit Records.
Das Simon Bremen Quartett spielt eigene Stücke und Arrangements. In diesen spiegelt sich die Suche nach den verschiedensten Inspirationsquellen und deren tiefes Erforschen ebenso wider wie in den auf Melodik und Spielgefühl bedachten Improvisationen. Anstatt also den Anspruch zu erheben, unentwegt musikalisches Neuland erschließen zu können bei einer gegenwärtig bereits unendlichen Vielfalt an Vorhandenem, bewegen sich die vier Musiker als klassische Jazzbesetzung mutig im weitläufigen Raum der sich ständig erweiternden musikalischen Tradition. Lyrische Melodien treffen auf moderne Harmonik, treibende Grooves stehen gleichberechtigt neben freien Spielräumen. Die entstehenden Spannungsfelder gestalten die vier jungen Musiker mit ihren persönlichen klanglichen Handschriften zu einem lebendigen, gleichzeitig jedoch stets transparenten Bandsound.

Das Quartett veröffentlicht nun sein Debütalbum „Reflections On Predictability“ bei Unit Records, nachdem es bereits zahlreiche Auftritte in deutschen Jazzclubs wie dem Bix Stuttgart oder dem King Georg Köln gespielt hat. Weitere Konzerte haben die Band 2019 auf das Jazzfestival Karlsruhe sowie 2021 nach Rumänien geführt, wobei sie von der Initiative Musik gefördert wurde. Außerdem war sie 2020 Teil des Klangspektrums BW und spielte im November 2022 im Rahmen der Young-Jazz-Ahead-Reihe des Jazzclubs Minden.

RELEASES

Reflections On Predictability

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Lineup

Simon Bremen - alto & soprano saxophone
Olli Virtanen - vibraphone (Tracks 2, 6 and 7)
Moritz Langmaier - piano (except tracks 2 and 6)
Jakob Jäger - double bass
David Giesel - drums

Details

Catalogue Number

UTR 5080

Recording Engineer

Mixing Engineer

Markus Bonsdorff

Mastering Engineer

Michael Scherchen at The Mix Factory

Album Duration

Genre

Jazz

Release Date

09.03.2023

Description

Where does inspiration for writing a piece or improvising a solo come from? How audible are these inspirations still in your own writing and playing? How unique is your musical language? And should the interpretation be left entirely to the listener or guided by the title?

Without the objective of finding a definitive answer to these questions, we find that the act of contemplating the questions forms a foundation for the process of creating the compositions and arrangements. The result of these contemplations is the debut album “Reflections On Predictability” by the Simon Bremen Quartett, recorded during the band leader's year abroad in Helsinki. It features their Finnish friend and vibraphonist Olli Virtanen.
Where does inspiration for writing a piece or improvising a solo come from? How audible are these inspirations still in your own writing and playing? How unique is your musical language? And should the interpretation be left entirely to the listener or guided by the title?

Without the objective of finding a definitive answer to these questions, we find that the act of contemplating the questions forms a foundation for the process of creating the compositions and arrangements which the Simon Bremen Quartett releases on its debut album “Reflections On Predictability”.
The basic idea for “Red Sun” emerged from the very simple setting of me watching a sunset over the seemingly endless Finnish forests through a train window. However, the heavy swinging piece “Reasons For Liking” is directly inspired by an analysis of Wayne Shorter's approach to composition. Which factors make us “like” certain works, the oeuvre of an artist, scenarios and phenomena like the one described first or other people? Why do we sometimes even feel inspired by them to create something new? These are the questions that influenced the creation of the piece and were eventually reflected in the title.
The title song brings together many of the underlying questions of the album while adding one more aspect to them: predictability. It was born out of reflections on the degree to which the interplay of certain musical phrases, melodies, forms, harmonies, and rhythmic figures can be expected, how that expectation can be deliberately broken or fulfilled and what effect that might produce in each case. Or maybe the perception in this regard is so individual that these considerations are totally redundant and irrelevant?

In the end, the question arises again: Why all these explanations at all? Why give a direction to the personal interpretation of the listening experience and titles?


My special thanks go to: My band with Moritz Langmaier, Jakob Jäger and David Giesel, who took the long way to snowy Finland in the middle of winter to record this album, just because I spent a year abroad there; Olli Virtanen, whom I had the pleasure to meet there and who added an exciting sound color to our band sound; Markus Bonsdorff for the wonderful recordings and mixes; Michael Scherchen at the Mix Factory for the mastering; Ansku Mellanen for the amazing photos and videos; Helene Friedrich for designing the artwork and last but not least the team at Unit Records for their support and trust in us.
Woher kommen die Inspirationen zum Schreiben eines Stückes oder zum Improvisieren eines Solos? Wie hörbar sind diese Inspirationen noch im eigenen Schreiben und Spielen? Wie individuell und persönlich ist die klangliche Handschrift? Und sollte die Interpretation voll und ganz dem Zuhörer und der Zuhörerin überlassen oder durch den Titel geleitet werden?

Ohne eine endgültige Antwort auf all diese Fragen finden zu wollen, bildet die Beschäftigung mit ihnen die Grundlage für den Entstehungsprozess der Stücke und Arrangements. Das Resultat ist das Debütalbum „Reflections On Predictability“ des Simon Bremen Quartetts, aufgenommen während eines Auslandsjahres des Bandleaders in Helsinki und ergänzt um den finnischen Freund und Vibraphonisten Olli Virtanen.
Woher kommen die Inspirationen zum Schreiben eines Stückes oder zum Improvisieren eines Solos? Wie hörbar sind diese Inspirationen noch im eigenen Schreiben und Spielen? Wie individuell und persönlich ist die klangliche Handschrift? Und sollte die Inspiration aus dem Titel des jeweiligen Stücks klar ersichtlich werden oder die Interpretation voll und ganz dem Zuhörer und der Zuhörerin überlassen werden?

Ohne eine endgültige Antwort auf all diese Fragen finden zu wollen, bildet die Beschäftigung mit ihnen die Grundlage für den Entstehungsprozess der Stücke und Arrangements, die das Simon Bremen Quartett auf seinem Debütalbum veröffentlicht.
So entstand die Grundidee für „Red Sun“ auf sehr simple Weise bei der Betrachtung eines Sonnenuntergang über den scheinbar unendlichen finnischen Wäldern aus dem Zugfenster. Das schwer swingende Stück „Reasons For Liking“ dagegen ist unmittelbar inspiriert von einer Auseinandersetzung mit den Kompositionen und Arbeitsweisen Wayne Shorters. Die mit der Entstehung einhergehende Frage, welche Faktoren es sind, die uns dahingehend beeinflussen, dass wir bestimmte Werke, das œuvre eines Künstlers oder einer Künstlerin, Szenarien und Phänomene wie das zuerst beschriebene oder andere Menschen „mögen“ und uns sogar davon inspiriert fühlen, etwas Eigenes zu kreieren, schlug sich im schlussendlich Titel nieder.
„Reflections On Predictability“ bündelt viele der dem Album zugrunde liegenden Fragen, indem es sie gleichzeitig noch um einen Aspekt erweitert: die Vorhersagbarkeit. Es entstand aus den Überlegungen, wie sehr das Zusammenspiel bestimmter musikalischer Wendungen, Melodien, Abfolgen von Abschnitten, Harmonien und rhythmischen Figuren zu erwarten ist, wie diese Erwartung bewusst gebrochen oder erfüllt werden kann und welche Wirkung das jeweils hervorrufen könnte. Oder vielleicht ist die Wahrnehmung dahingehend so individuell, dass diese Überlegungen total hinfällig und irrelevant sind?

Am Ende steht erneut die Frage im Raum: Wozu überhaupt all diese Erklärungen? Warum der persönlichen Interpretation von Hörerlebnis und Titelgebung eine Richtung vorgeben?


Mein herzlicher Dank geht an: meine Band mit Moritz Langmaier, Jakob Jäger und David Giesel, die mitten im Winter den weiten Weg ins verschneite Finnland auf sich genommen haben, um dieses Album aufzunehmen, nur weil ich dort gerade ein Auslandsjahr verbracht habe; Olli Virtanen, den ich dort kennenlernen durfte und der unseren Bandsound um eine spannende Klangfarbe ergänzt hat; Markus Bonsdorff für die wunderbaren Aufnahmen und das Mischen dieser; Michael Scherchen at the Mix Factory fürs Mastering; Ansku Mellanen für wertvolle Foto- und Videoaufnahmen; Helene Friedrich für die Gestaltung des Artworks und zuletzt das Team von Unit Records für die Unterstützung und das Vertrauen in uns.

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