Wood & Steel Trio
Wood and Steel: warm and cold, well-rounded and angular, comforting and abrasive, grip and blade, body and string, food for the fire and the melting product, the grown and the forged - the wonderful interaction of opposites, the components of this trio.
Wood and steel (or metal – to be more precise) are variously distributed throughout the band and enhance each other brilliantly – as they have traditionally done in many instruments. The wooden body of the double bass and its steel strings, the marimba's wood, and the vibraphone's aluminium – and the meltal of an instrument, that is normally built almost entirely from wood, the dobro – a guitar that features a metal resonator, to amplify the sound lending it more presence and a unique colour and dynamic range.
Muellbauer, Neffe and Kögel have built a chamber jazz trio from this combination that plays wonderfully with the tonal colours and temperatures of the wood and its metal counterpart. Music filled with subtle perception of material and sound. The sensual beauty resulting from the confluence of wood and steel and three musicians with a strong tonal sensitivity generate a unique music – warm, cold, soft, angular – and open for numerous musical worlds.
Wood and steel (or metal – to be more precise) are variously distributed throughout the band and enhance each other brilliantly – as they have traditionally done in many instruments. The wooden body of the double bass and its steel strings, the marimba's wood, and the vibraphone's aluminium – and the meltal of an instrument, that is normally built almost entirely from wood, the dobro – a guitar that features a metal resonator, to amplify the sound lending it more presence and a unique colour and dynamic range.
Muellbauer, Neffe and Kögel have built a chamber jazz trio from this combination that plays wonderfully with the tonal colours and temperatures of the wood and its metal counterpart. Music filled with subtle perception of material and sound. The sensual beauty resulting from the confluence of wood and steel and three musicians with a strong tonal sensitivity generate a unique music – warm, cold, soft, angular – and open for numerous musical worlds.
Holz und Stahl: das ist warm und kalt, geschmeidig und kantig, heimelig und abweisend, das ist Griff und Schneide, Korpus und Saite, es ist Feuernahrung und Schmelze, Gewachsenes und Geschmiedetes – und es ist das wunderbare Zusammenspiel von Gegensätzlichem.
Genau das steckt hinter diesem Trio – in dem Holz und Stahl (oder genauer: Holz und Metalle) sich unterschiedlich verteilen und einander glänzend ergänzen. So, wie in vielen althergebrachten Instrumenten ohnehin. Das Holz des Basses und der Stahl seiner Saiten, das Holz der Marimba, die Metallplättchen des Vibraphons – und das Metall eines Instruments, das sonst fast ganz aus Holz ist: der sogenannten Dobro, jener Gitarre, in deren Klangkörper trichterförmige Metall-Resonatoren eingebaut sind, damit sie präsenter klingt; und auf aparte Art auch etwas anders.
Mit diesen Instrumenten formen Muellbauer, Neffe und Kögel ein kammermusikalisches Jazztrio, das herrlich mit den Klangfarben und -temperaturen von Hölzern und ihren Metallgegengewichten spielt. Musik voll sanfter Durchdringung von Material und Sound. Die sinnliche Schönheit, die aus der Begegnung von Holz, Stahl und drei Musikern mit besonderem Fingerspitzengefühl kommt, sorgt hier für neue Klang-Erlebnisse: warm, kalt, geschmeidig, kantig – und offen für viele musikalische Welten.
Genau das steckt hinter diesem Trio – in dem Holz und Stahl (oder genauer: Holz und Metalle) sich unterschiedlich verteilen und einander glänzend ergänzen. So, wie in vielen althergebrachten Instrumenten ohnehin. Das Holz des Basses und der Stahl seiner Saiten, das Holz der Marimba, die Metallplättchen des Vibraphons – und das Metall eines Instruments, das sonst fast ganz aus Holz ist: der sogenannten Dobro, jener Gitarre, in deren Klangkörper trichterförmige Metall-Resonatoren eingebaut sind, damit sie präsenter klingt; und auf aparte Art auch etwas anders.
Mit diesen Instrumenten formen Muellbauer, Neffe und Kögel ein kammermusikalisches Jazztrio, das herrlich mit den Klangfarben und -temperaturen von Hölzern und ihren Metallgegengewichten spielt. Musik voll sanfter Durchdringung von Material und Sound. Die sinnliche Schönheit, die aus der Begegnung von Holz, Stahl und drei Musikern mit besonderem Fingerspitzengefühl kommt, sorgt hier für neue Klang-Erlebnisse: warm, kalt, geschmeidig, kantig – und offen für viele musikalische Welten.
RELEASES
Lineup
Wood & Steel Trio
Marc Muellbauer - bass
Christian Kögel - guitars
Roland Neffe - Vibes + Marimba
Marc Muellbauer - bass
Christian Kögel - guitars
Roland Neffe - Vibes + Marimba
Details
Catalogue Number
UTR 5073
Recording Engineer
Mixing Engineer
Marc Muellbauer
Mastering Engineer
Martin Ruch at Control Room Berlin
Album Duration
Genre
Jazz
Release Date
24.02.2023
Description
Auch auf seinem dritten Studioalbum hält das mit Marc Muellbauer am Kontrabass, Roland Neffe an Marimba- und Vibraphon sowie Christian Kögel an der Resonatorgitarre höchst ungewöhnlich besetzte Trio Wood & Steel nichts von fester Rollenverteilung. Wer führt, wer stützt – alles ist offen, alles geht.
„Wasp At The Window“ ist im Grunde ihres Herzens eine – wenngleich avantgardistische – Singer/Songwriterplatte mit viel cinematographischer Weite, einem Fuß im Afrobeat, einem tief in Americana. In eine Genre-Schublade passt das nicht – und welch Glück, dass nicht!
„Wasp At The Window“ ist im Grunde ihres Herzens eine – wenngleich avantgardistische – Singer/Songwriterplatte mit viel cinematographischer Weite, einem Fuß im Afrobeat, einem tief in Americana. In eine Genre-Schublade passt das nicht – und welch Glück, dass nicht!
Auch auf seinem dritten Studioalbum hält das mit Marc Muellbauer am Kontrabass, Roland Neffe an Marimba- und Vibraphon sowie Christian Kögel an der Resonatorgitarre höchst ungewöhnlich besetzte Trio Wood & Steel nichts von fester Rollenverteilung. Wer führt, wer stützt – alles ist offen, alles geht.
Die Palette an Klang, die sich ohne Schlagzeug in Kleinstbesetzung erzeugen lässt, wird schon auf dem Opener „Wasp At The Window“ gründlich ausgelotet – und das kann dann schon mal ebenso herausfordernd sein wie das titelgebende Insekt. Lässt man sich aber erst einmal auf dessen Beobachtung ein, eröffnet sich dem Hörer ein hochenergetisches, facettenreiches, zu mehreren Ebenen geschichtetes Füllhorn zwischen 9/8-Rhythmus und einem Instrumentarium aus Sandpapier, Rattan und Metall. Auch Tracks wie „Oba Aba Uba“, die irgendwo zwischen Gnawa-Funk und Piazollaartigem zu verorten sind, oder Intermezzo-artige Kurzimprovisation über Miles Davis‘ „Blue And Green“, die mal als experimentell-wabern, mal mit magischem Glissando in einer offenen Frage enden, lassen festhalten: Diese Platte ist höchst anregend. Doch auch Balladeskes kommt nicht zu kurz – etwa mit „Longing, for“.
Dazwischen passiert Unvermutetes. Sei es das Hin und Her auf „Plan No Plan“ mit seinem Spiel von Verschwinden und Wiederauftauchen, sei es das vom Zwölfsaiter bestimmte und mit allerlei Percussion, Glockenspiel und Crotales angereicherte „Metachestrion“, oder „Dreamlessness“, diesem – dank mit Papier präpariertem Bass – klanggewordenen Erwachen aus einem Albtraum, wo Gedanken hetzen, Erinnerungen kreisen, Gliedmaßen zucken, bevor auch noch das Herz rast. Beeindruckend auch nahezu sakrale Stücke wie „Polychrome“, das nicht nur mit Tiefe, sondern vor allem einer Extra-Prise Sternenstaub besticht, oder die Messiaen-Interpretation „O Sacrum Convivium“, wo der Bass der statischen Chromatik dieser meditativen Motette eine Art unregelmäßigen Puls verleiht, derweil Resonatorgitarre und Vibraphon wie mit einer Stimme sprechen.
„Wasp At The Window“ ist im Grunde ihres Herzens eine – wenngleich avantgardistische – Singer/Songwriterplatte mit viel cinematographischer Weite, einem Fuß im Afrobeat, einem tief in Americana. In eine Genre-Schublade passt das nicht – und welch Glück, dass nicht!
Die Palette an Klang, die sich ohne Schlagzeug in Kleinstbesetzung erzeugen lässt, wird schon auf dem Opener „Wasp At The Window“ gründlich ausgelotet – und das kann dann schon mal ebenso herausfordernd sein wie das titelgebende Insekt. Lässt man sich aber erst einmal auf dessen Beobachtung ein, eröffnet sich dem Hörer ein hochenergetisches, facettenreiches, zu mehreren Ebenen geschichtetes Füllhorn zwischen 9/8-Rhythmus und einem Instrumentarium aus Sandpapier, Rattan und Metall. Auch Tracks wie „Oba Aba Uba“, die irgendwo zwischen Gnawa-Funk und Piazollaartigem zu verorten sind, oder Intermezzo-artige Kurzimprovisation über Miles Davis‘ „Blue And Green“, die mal als experimentell-wabern, mal mit magischem Glissando in einer offenen Frage enden, lassen festhalten: Diese Platte ist höchst anregend. Doch auch Balladeskes kommt nicht zu kurz – etwa mit „Longing, for“.
Dazwischen passiert Unvermutetes. Sei es das Hin und Her auf „Plan No Plan“ mit seinem Spiel von Verschwinden und Wiederauftauchen, sei es das vom Zwölfsaiter bestimmte und mit allerlei Percussion, Glockenspiel und Crotales angereicherte „Metachestrion“, oder „Dreamlessness“, diesem – dank mit Papier präpariertem Bass – klanggewordenen Erwachen aus einem Albtraum, wo Gedanken hetzen, Erinnerungen kreisen, Gliedmaßen zucken, bevor auch noch das Herz rast. Beeindruckend auch nahezu sakrale Stücke wie „Polychrome“, das nicht nur mit Tiefe, sondern vor allem einer Extra-Prise Sternenstaub besticht, oder die Messiaen-Interpretation „O Sacrum Convivium“, wo der Bass der statischen Chromatik dieser meditativen Motette eine Art unregelmäßigen Puls verleiht, derweil Resonatorgitarre und Vibraphon wie mit einer Stimme sprechen.
„Wasp At The Window“ ist im Grunde ihres Herzens eine – wenngleich avantgardistische – Singer/Songwriterplatte mit viel cinematographischer Weite, einem Fuß im Afrobeat, einem tief in Americana. In eine Genre-Schublade passt das nicht – und welch Glück, dass nicht!
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2023
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2023
23
März
2023